Gibt es eigentlich einen „typischen“ Konfliktauslöser?

Liebe Besucher von co-mediatoren.de,

mit unserem heutigen Blogeintrag möchten wir der Frage nachgehen, ob es eigentlich einen typischen Auslöser für einen Konflikt gibt?

Forscher in dem Bereich der Konfliktforschung haben herausgefunden, dass der klassische Konfliktauslöser mit zwei Buchstaben beginnt: „DU…!“ Denn in unseren Auseinandersetzungen mit unserem Partner, Kollegen, Freunden oder Eltern werden mit diesem „DU“ oft Beschuldigungen und Kritik in Gang gesetzt. Niemand hat es jedoch gerne, in seiner Persönlichkeit, in seinem „So-sein-wie-man-ist“ herabgesetzt zu werden. Man wehrt sich und meistens mit der selben Waffe: „Und DU erst …!“

In der Mediation achten wir als Mediatoren darauf, dass die Beteiligten versuchen ihr Anliegen in Form von „Ich“-Botschaften zu schildern. Denn die sogenannten „Ich“-Botschaften haben eine deeskalierende Wirkung, beeinflussen positiv eine partnerschaftliche Beziehung und fördern eine offene Gesprächssituation.

Ein weiterer Auslöser für einen Konflikt sind sogenannte „Tretminen“. Viele von uns haben einen Wunden Punkt den sie sorgfältig verstecken. Wird dieser Punkt aufgedeckt, reagiert der Getroffene wie eine Tretmine. Er geht – für die Umgebung völlig überraschend – emotional hoch und reagiert mit einem Gefühlsausbruch. In einer solchen Situation ist es schwierig für die Umgebung zu verstehen, warum es zu diesem Gefühlsausbruch kam. Mit Hilfe von Empathie kann man einer solchen Situation begegnen.

Wir, als co-mediatoren.de, arbeiten in einer Mediation mit Empathie um die Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale der Beteiligten zu erkennen und zu verstehen. Auch lassen wir den Gefühlen der Beteiligten, wie z. B.  Trauer oder Schmerz ausreichend Raum, denn nur so kann gewährleistet werden, dass der Gegenüber versteht, warum es zu diesen Gefühlsausbrüchen kommt.

Für weitere Fragen zu dem Thema oder für eine Mediation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Was ist der Unterschied zwischen einem Mediator und einem Moderator?

Liebe Besucher von co-mediatoren.de,

mit unserem heutigen Blogeintrag möchten wir Ihnen die Unterschiede zwischen einem Mediator und einem Moderator näher erläutern.
Der Begriff Mediation bedeutet übersetzt Vermittlung. Das Wort Moderation steht hingegen für mäßigen, steuern, lenken.

Sowohl für den Mediator als auch für den Moderator  gilt, dass sie bei der Problemlösung nicht Partei ergreifen sondern neutral zwischen den Parteien vermitteln. Die Aufgabe von einem Mediator oder Moderator ist daher nicht das Erreichen einer bestimmten Lösung sondern die Sicherung des Lösungsprozesses. Sie geben keine wertenden Kommentare ab und halten sich persönlich zurück. Das erfordert entsprechende Persönlichkeitsmerkmale sowie die professionelle Beherrschung des Handwerkszeugs.

Die Unterschiede zwischen eine Mediator und einem Moderator liegen darin, dass ein Moderator  in einer Situationen eingesetzt wird, bei denen die Beteiligten  noch miteinander reden können. Der Moderator setzt in dieser Situation dann bestimmte Techniken ein, um einen Lösungsprozess optimal zu strukturieren und zu steuern.

Die Mediation wird notwendig, wenn die Parteien nicht mehr entspannt miteinander reden können. Die Aufgabe des Mediators besteht dann erst einmal darin, emotionale Verspannungen zu lösen und Vorurteile aufzulösen. Erst dann kann der Mediator mit den Beteiligten an die technische, sachliche Seite der Lösung gehen.

Sollten Sie weitere Frage zu dem Thema Mediation haben oder aber eine Mediation für sich nutzen wollen rufen Sie uns an! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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